Wissenschaft und Gesellschaft

Der Studiengang Wissenschaft und Gesellschaft fokussiert Wissensgesellschaften und betrachtet sie insbesondere unter zwei Gesichtspunkten: Zum einen im Hinblick auf Veränderungen der Bildungs- und Erwerbsverläufe und dem daraus resultierenden Wandel der Sozialstruktur, zum anderen in Bezug auf Wandlungsprozesse sowohl des öffentlichen Wissenschaftssystems und privat finanzierter Wissenschaftseinrichtungen als auch hybrider Formen der Wissensproduktion. Der Masterstudiengang ist am Institut für Soziologie angesiedelt und wird als interdisziplinäres Programm seit dem Wintersemester 2010/2011 angeboten. An den Masterstudiengang schließt die Graduiertenschule Wissenschaft und Gesellschaft des Leibniz Forschungszentrums Wissenschaft und Gesellschaft an (www.lcss.uni-hannover.de).

Der Studiengang baut auf der Fachkompetenz verschiedener Disziplinen auf. Dafür haben das Institut für Soziologie, das Institut für Politische Wissenschaft, der Lehrstuhl für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Völker- und Europarecht, der Lehrstuhl für Zivilrecht, IT-Recht u./o. Immaterialgüterrecht, das Institut für Sozialpolitik, das Institut für Arbeitsökonomik und das Institut für Philosophie ihre jeweilige Fachkompetenz gebündelt.

Der Studiengang wird in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt. Er ist gekennzeichnet durch Forschungsorientierung sowie methodische und theoretische Fundierung aus. Die erworbenen Kompetenzen werden in einem umfangreichen Projektmodul angewendet in dem die Studierenden ein eigenes Forschungsprojekt durchführen, für das ein umfangreiches Netz an Projektpartnern aufgebaut wurde.


Hochschule

Leibniz Universität Hannover


Abschluss

Master of Arts (M. A.)


Ziele

Der Masterstudiengang Wissenschaft und Gesellschaft qualifiziert für sozialwissenschaftliche Forschungs- und Lehrtätigkeiten, insbesondere für die Soziologie, die Hochschul- und Wissenschaftsforschung und die Bildungsforschung. In gleichem Maße befähigt er zu beruflichen Tätigkeiten in den verschiedenen Organisationen und Institutionen, die sich mit der Konzeptentwicklung, dem Management, der Steuerung, der Evaluation, dem Forschungstransfer etc. von Wissenschaft beschäftigen.


Themen und Inhalte

Der Masterstudiengang Wissenschaft und Gesellschaft ist ein forschungsorientiertes Studienprogramm. Die Studierenden lernen theoretische Analysen zur Wissensgesellschaft aus verschiedenen disziplinären Perspektiven kennen, setzen sich mit ihnen auseinander, erforschen ihre Beziehungen und bilden Synthesen zwischen ihnen. Weiterhin erwerben die Studierenden Kompetenzen in quantitativen und qualitativen Methoden der empirischen Sozialforschung und erproben sie praktisch im Projektstudium.


Regelstudienzeit

4 Semester


Studienbeginn

Eine Bewerbung ist immer zum Wintersemester (jeweils im Juni/Juli) möglich.


Studienform(en)

konsekutiv, forschungsorientiert, interdisziplinär


Zulassung und Bewerbung

Als Zugangsvoraussetzung zum Masterstudiengang Wissenschaft und Gesellschaft gilt ein Bachelorabschluss in Sozialwissenschaften, Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Erziehungs-/Bildungswissenschaften, Philosophie oder Rechtswissenschaften oder das 1. Staatsexamen. Des Weiteren müssen die Bewerber/-innen ein Motivationsschreiben vorlegen, in dem sie kurz ihre Vorkenntnisse, Erfahrungen und Beweggründe für die Bewerbung und die Ziele, die sie mit dem Studium verbinden, darlegen.


Fristen und Termine

Eine Bewerbung ist jeweils im Juni/Juli eines Jahres über das Universitätsportal möglich.