ReSt@MINT

Der Einfluss der Resilienz auf den Studienerfolg von MINT-Studierenden

Ludwig-Maximilians-Universität München; Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung

Das Projekt ReSt@MINT ist darauf ausgerichtet, den Einfluss der Resilienz auf den Studienerfolg von MINT-Studierenden zu untersuchen. Die Grundannahme  besteht darin, dass Studierende in der Anfangsphase ihres Studiums in Abhängigkeit von ihrer Resilienz nicht nur ein unterschiedlich starkes Studiengangscommitment entwickeln, sondern ihre Resilienz auch deren Studienleistung sowie Wechsel- und Abbruchneigung signifikant beeinflusst. Es ist folglich zu erwarten, dass sich Studierende mit ausgeprägter Resilienz, trotz der hohen Anforderungen während des Studiums und etwaiger Rückschläge während der ersten Semester, für das Weiterstudium entscheiden und einen höheren Studienerfolg aufweisen. Ziel des Projekts ist es daher, die bestehenden Zusammenhänge zwischen Studiumsbelastung in MINT-Fächern, Resilienz und Studienerfolg sichtbar zu machen. Hierzu wird ein Erklärungsmodell des Studienerfolgs abgeleitet, auf seine empirische Relevanz hin getestet und Handlungsempfehlungen für die Entwicklung und Stärkung resilienten Verhaltens in MINT-Studiengängen formuliert. Zur Durchführung des Forschungsvorhabens wird sowohl eine qualitative Vorstudie mit Studierenden und Hochschulmitarbeiter/innen als auch eine quantitative Längsschnittstudie durchgeführt.
Der Zuschnitt des Forschungsprojekts sowie die Tatsache, dass es sich bei Resilienz um ein fächerunabhängiges Konstrukt handelt, erlauben es, allgemeingültige, von Fachrichtungen und Hochschulart unabhängige Aussagen über bestehende Wirkungszusammenhänge zu treffen. Insofern haben die gewonnenen Erkenntnisse und abgeleiteten Handlungsempfehlungen eine hohe empirische Relevanz und Übertragbarkeit: Das Wissen über Möglichkeiten zur Stärkung von Resilienz respektive Förderung adaptiver Krisenbewältigungsstrategien bei Studierenden ist auf lange Sicht für alle Hochschulen und Fächertypen wünschenswert.


Zuwendungsempfänger

Ludwig-Maximilians-Universität München; Bayerisches Staatsinstitut für Hochschulforschung und Hochschulplanung
Verbundleitung: Prof. Dr. Martin Hoegl 

FKZ: 01PX16010A; 01PX16010B
Betrag: 739.151,00 EUR
Laufzeit: 01.03.2017 – 29.02.2020