Pro-KomMa

Professionalisierung des frühpädagogischen Studiums: Konvergente, diskriminante und prognostische Validierung der KomMa-Modelle und -Instrumente

Humboldt-Universität zu Berlin; Freie Universität Berlin; Alice Salomon Hochschule Berlin

Das Projekt leistet einen Beitrag zur weiteren Validierung der Schlussfolgerungen des Vorgängerprojekts KomMa. Dabei ging es um die Abbildung professioneller Kompetenzen angehender frühpädagogischer Fachkräfte am Ende ihrer Ausbildung. Es wurde angenommen, dass die gewählten Indikatoren zum einen während der Ausbildung erlernt wurden und dass sie zum anderen Relevanz für den Kindergartenalltag und die mathematische Entwicklung von Kindern haben.

Zur Prüfung konvergenter, diskriminanter und prognostischer Validität wird nun im Nachfolgeprojekt Pro-KomMa in einer ersten Teilstudie ein breites Spektrum an Indikatoren bei Fachkräften und Kindern im Kindergartenalltag erfasst. In einer zweiten Teilstudie wird die Kompetenzentwicklung angehender Fachkräfte während ihrer Ausbildung im Längsschnitt verfolgt. Alle Ergebnisse werden mit den Ergebnissen aus den in KomMa konstruierten Papier-und-Bleistift-Tests zur Erfassung des mathematischen Fachwissens, des mathematikdidaktischen Wissens und des pädagogischen Wissens in Beziehung gesetzt. Inhaltlich betrachtet, leistet Pro-KomMa damit einen Beitrag zur weiteren Erforschung der Effektivität des frühpädagogischen Studiums im Bereich Mathematik. Auch kann die Kompetenzentwicklung im Bereich Mathematik längsschnittlich abgebildet werden. Zudem können erstmalig die Testergebnisse frühpädagogischer Fachkräfte mit dem mathematischen Wissen der von ihnen betreuten Kinder in Zusammenhang gebracht werden.


Zuwendungsempfänger

Humboldt-Universität zu Berlin; Freie Universität Berlin; Alice Salomon Hochschule Berlin
Projektleitung: Prof. Dr. Katja Eilerts 

FKZ: 01PK15003A, 01PK15003B, 01PK15003C
Betrag: 813.114 EUR
Laufzeit: 01. Januar 2016 – 31. März 2019