Forschungslandschaft

Die Forschungslandschaft national und global

Prägend für die Wissenschafts- und Hochschulforschung in der Bundesrepublik sind einige wenige Institutionen. Daneben engagieren sich viele kleinere Lehrstühle, Forschungsgruppen und einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dem Forschungsfeld. Im globalen Kontext existeiren einige Fachgesellschaften, die Wissenschaft- und Hochschulforschung betreiben.

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Forschungslandschaft

CHE Centrum für Hochschulentwicklung

Das CHE setzt sich für ein leistungsstarkes und wettbewerbsfähiges Hochschulsystem ein. Angesichts des Trends hin zu einer Hochschulbildung als Normalfall zielt das Engagement des CHE insbesondere darauf ab, dass Hochschulen nicht nur mit der wachsenden Zahl, sondern auch mit der wachsenden Vielfalt ihrer Studierenden erfolgreich umgehen können. 

Drei Herausforderungen stehen dabei im Mittelpunkt: 

Wettbewerbsfähigkeit entwickeln

Damit Hochschulen ihre Möglichkeiten im nationalen und internationalen Wettbewerb nutzen können, sollten sie auf unterschiedlichen Ebenen Analyse-, Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit (weiter)entwickeln und einsetzen.

Transparenz erzeugen

Das Wissenschaftssystem und die Hochschulen stehen vor der Herausforderung differenzierte Leistungen anzubieten und ihre unterschiedlichen Merkmale und Qualitäten für Studierende und Gesellschaft transparent zu gestalten. 

Gestaltungswissen anbieten

Verschiedene Akteure, wie Ministerien und Parlamente brauchen Gestaltungswissen über Hochschulen und das Wissenschaftssystem, um legitime gesellschaftliche bzw. individuelle Anforderungen herauszuarbeiten.

Forschungsfeld und Themen

Das CHE verfolgt und begleitet Entwicklungen und Veränderungen im Wissenschaftssystem und verweist auf Basis wissenschaftlicher Bewertung auf positive Ergebnisse oder Fehlentwicklungen. Zu relevanten Fragestellungen der Hochschulforschung erarbeiten das CHE Studien und Gutachten, der Fokus liegt dabei auf handhabbaren Empfehlungen und praktischer Umsetzung von Forschungsergebnissen.

Seit 1993 entwickelt das CHE die Hochschulrankings, die  die Qualität von Forschung und Lehre an Hochschulen sowie der Fakultätsentwicklung anhand verschiedener Kriterien bewertet. Damit wird den Studieninteressierten eine Orientierungshilfe bei der Wahl der für sie passenden Hochschule gegeben.

Organisationsform

Das gemeinnützige CHE Centrum für Hochschulentwicklung nahm auf Initiative von Reinhard Mohn, dem Gründer der Bertelsmann Stiftung, und Professor Dr. Hans-Uwe Erichsen, dem damaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, 1994 seine Arbeit auf. Gesellschafter des CHE sind seitdem die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung zur Förderung der Hochschulrektorenkonferenz.

Leitung

Im August 2008 übergab der langjährige Geschäftsführer Professor Dr. Detlef Müller-Böling die Leitung des CHE an Dr. Jörg Dräger und Professor Dr. Frank Ziegele.