APIKS

Academic Profession in Knowledge Society

Universität Kassel

Die international vergleichende Untersuchung der Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft und Einstellungen von Wissenschaftler/innen soll 2017 unter dem neuen Titel "Academic Profession in Knowledge Society" nach 1992 und 2007 zum dritten Mal erfolgen - damals noch unter dem Titel "Changing Academic Profession (CAP)". Hieran werden sich Forschungsteams aus voraussichtlich 27 Ländern (z. B. Australien, Brasilien, China, England, Japan, Russland, Südafrika und USA)  beteiligen. Die Mittel wurden für die Durchführung der deutschen Teilstudie bewilligt. 

Die APIKS-Untersuchung verfolgt zwei Ziele: Erstens soll ein möglicher Wandel bei Arbeitsbedingungen und Einstellungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an öffentlichen Hochschulen, mit Fokus auf Forschung, Lehre, Wissens- und Technologietransfer sowie Beteiligung an wissenschaftlicher Selbstverwaltung, identifiziert werden. Dies soll zudem mit den bisherigen CAP-Erhebungen abgeglichen werden. Zusätzlich zum Wandel in Deutschland kann der Wandel im Vergleich zu anderen Ländern erfolgen, die an den vorherigen CAP-Studien beteiligt waren. 

Das zweite Ziel ist die Untersuchung der Einbindung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in die Wissensgesellschaft und -ökonomie. Dazu soll es einen inhaltlichen Erhebungsschwerpunkt zur Beteiligung, den Ergebnissen und der Wissensschaffung in Kooperationen des Wissens- und Technologietransfers geben. Am Beispiel des Wissens- und Technologietransfers soll unter anderem der These der hervorgehobenen Bedeutung von theoretischem Wissen und den Netzwerken der wechselseitigen, kooperativen Genese und Diffusion von Wissen und Technik nachgegangen werden. Populäre Konzepte, wie die veränderte Wissensschaffung im mode 2, adressieren eine gesellschaftliche Einbettung der Wissensschaffung mitsamt veränderten Bewertungs- und Relevanzkriterien und betonen die veränderte Rolle der Hochschulen – der empirische Beweis steht allerdings weiterhin aus. Mit dem thematischen Schwerpunkt der Wissensgesellschaft soll erstmals eine systematische theoriegeleitete Untersuchung des Wissens- und Technologietransfers unter Einbeziehung aller Fächergruppen erfolgen.


Zuwendungsempfänger

Universität Kassel
Projektleitung: Dr. Christian Schneijderberg

FKZ: M522200
Betrag: 421.526,86 EUR
Laufzeit: 01.07.2016 – 30.06.2020